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Culpa Inkasso informiert über neue europäische Richtlinie zur Bekämpfung von Zahlungsverzug

By am Mai 13, 2013 in Artikel | 0 comments

Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen ist es schwer, Forderungen gegenüber Schuldnern durchzusetzen: Ohne Unterstützung durch einen professionellen Inkassodienstleister wie Culpa Inkasso, können offene Forderungen die Kundenbeziehungen erheblich belasten und viel Zeit und Geld verschlingen. Dieses Problem hat auch die Europäische Kommission mit einer „Richtlinie zur Bekämpfung von Zahlungsverzug“ (2011/7/EU) erlassen, die im März 2013 in nationales Recht umgesetzt wurde.

Culpa Inkasso über den Inhalt der EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Zahlungsverzug

Die EU-Richtlinie setzt Unternehmen eine Frist von maximal 60 Tagen, um offene Rechnungen für Waren und Dienstleistungen zu begleichen. Behörden gibt sie 30 Tage, die in Ausnahmefällen verdoppelt werden kann. Beil alledem gilt: Regelungen, die den Gläubiger grob benachteiligen, sind unwirksam.

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Bei Überschreitung der Zahlungsfrist dürfen Gläubiger automatisch Verzugszinsen berechnen, die wenigstens acht Prozent über dem Bezugszinssatz der EZB liegen müssen. Zusätzlich wird eine Beitreibungspauschale von mindestens 40 Euro fällig. Culpa Inkasso weist darauf hin, dass auch alle darüberhinausgehenden Beitreibungskosten erstattungsfähig sind.

Ferner soll die Klage vor Gericht für Gläubiger vereinfacht werden. Die Richtlinie sieht für Unternehmen ein optionales Klagerecht vor, von dem diese Gebrauch machen können oder nicht. Behörden sind hingegen verpflichtet, ihre Verträge einzuhalten.

Die Mitgliedstaaten sind außerdem angehalten, einen Verhaltenskodex für unverzügliche Zahlung aufzustellen und dürfen Rechtsvorschriften, die für Gläubiger vorteilhafter sind als die Richtlinie, beibehalten oder neu erlassen. Viele Länder, darunter auch Deutschland, haben den Stichtag jedoch verstreichen lassen und die EU-Richtlinie bisher nicht umgesetzt, berichtet Culpa Inkasso.